Zahlungsverhalten in Deutschland
Verbraucher zahlen nach wie vor am liebsten mit Bargeld. Trotzdem nimmt dessen Umsatzanteil im deutschen Einzelhandel seit Jahren langsam aber beständig ab, von 79 % in 1994 bis aktuell auf 60 %. Allerdings wurde der anteilige Rückgang durch die absolute Zunahme des Transaktionsvolumens kompensiert. Darüber hinaus erfreuten sich in den vergangenen Jahren vor allem Debitkarten angesichts gestiegener Akzeptanz zunehmender Beliebtheit. Ihr Anteil stieg seit 1994 von 3 % auf 30 %.
Die zurückgehende Bedeutung des Bargeldes im Einzelhandel steht im Gegensatz zum insgesamt zu beobachtenden wachsenden Bargeldumlauf in Deutschland. Vor diesem Hintergrund analysierte die Deutsche Bundesbank die Zahlungsgewohnheiten in Frühjahr 2008. Die Ergebnisse liegen nun vor. Der Fokus der Studie lag auf den Zahlungsgewohnheiten am sog. Point-of-Sale (POS). Hierunter sind die Zahlungen zu verstehen, die für Waren und Dienstleistungen am Erfüllungsort getätigt werden. Zahlungen, die im Allgemeinen unbar bezahlt bzw. vom Konto abgebucht werden (wie z. B. Mieten und Nebenkosten, Versicherungsbeiträge, Telefonrechnungen), blieben unberücksicht Perspektiven igt.
Bargeld – Überweisung – Lastschrift – Debitkarte – Kreditkarte – GeldKarte – Gründe und Perspektiven
Zum Download der Ausgabe 184-10/2009