Weltwirtschaftsordnung: Weltfinanzgipfel entwirft neue Finanzarchitektur
Welche Rolle spielt der Staat, welche der Markt? Die Finanzkrise hat die Weltwirtschaftsordnung durcheinander geschüttelt und einige Schwächen im System offenbart. Es geht um nichts Geringeres als den Versuch, das internationale Finanzsystem wieder auf stabile Füße zu stellen. Auf dem Weltfinanzgipfel am 2. April in London bemühten sich die Vertreter der G20, eine neue Balance zwischen freiem Markt und staatlicher Kontrolle zu finden. Die Menschen müssen einerseits weiterhin ihre eigenen Ziele verfolgen können, doch dies darf andererseits nicht zulasten der Gesellschaft gehen. Denn die Finanzkrise hat gezeigt, dass Märkte an ihre Grenzen stoßen und verhängnisvolle Entwicklungen hervorbringen, wenn die Rahmenbedingungen nicht stimmen. Wesentlichen Fehler sind und waren:
Niedrige Zinsen, faule Kredite - Haftungs- und Regulierungslücken - Mangel an internationaler Koordination
Zum Download Ausgabe 179 04/2009