Ursachen und Konsequenzen steigender Nahrungsmittelpreise

172-09/2008

 

Seit Mitte 2007 sind die Preise für Grundnahrungsmittel wie Reis, Mais und Weizen dramatisch gestiegen. Zu der Preisexplosion dürften auch kurzfristige spekulative Übertreibungen beigetragen haben. Längerfristige Entwicklungen wie das Bevölkerungswachstum, verändertes Ernährungsverhalten und der zunehmender Einsatz von Pflanzen zur Energieerzeugung lassen aber auch künftig Versorgungsschwierigkeiten erwarten. Zu dieser Einschätzung gelangt das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in seinem Wochenbericht 26 vom Juni 2008. In seinem Bericht fordert das Institut zur Überwindung der Engpässe unter anderem Investitionen in effizientere Agrartechnologien und lokale Strukturhilfemaßnahmen. Auch fordert das DIW eine Kontrolle von Marktmachtmissbräuchen auf internationaler Ebene, um die Funktionsfähigkeit von Agrarmärkten und schließlich die Sicherheit der Versorgung mit Nahrungsmitteln zu erhöhen. Zu diesen doch sehr weitgehenden Forderungen kommt das DIW durch folgende, auszugsweise wiedergegebenen Überlegungen.
Handlungszwang - Ungleiche Partner am Weltagrarmarkt - Aktuelle Preissteigerungen - Marktliberalisierung zur Ernährungssicherung Nettohandelsposition - Handelspräferenzen

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