Sparzwang trotz Aufschwung: Klamme Kommunen erhöhen Steuern und Gebühren
Der Wirtschaftsaufschwung beschert den deutschen Kommunen zwar steigende Steuereinnahmen, dennoch setzen die Städte und Gemeinden weiter den Rotstift an und erhöhen zudem in großem Umfang Steuern und Gebühren: 86 Prozent der Kommunen wollen 2011 Steuern und Gebühren erhöhen. Und mehr als jede zweite Kommune (55 Prozent) plant, Leistungen zu reduzieren oder abzuschaffen, etwa im Bereich Straßenbeleuchtung oder bei der Kinder- und Seniorenbetreuung. Das sind Ergebnisse einer Studie der Prüfungs- und Beratungsgesellschaft Ernst & Young, die auf einer Umfrage unter 300 deutschen Kommunen beruht.
Zum Download Ausgabe 200-03/2011