Atypische Beschäftigung auf dem Arbeitsmarkt

173-10/2008

 

Die Zunahme neuer Beschäftigungsformen hat die Beschäftigungsentwicklung der vergangenen zehn Jahre in Deutschland maßgeblich geprägt. Zu diesen neuen oder häufig auch als atypisch bezeichneten Beschäftigungsformen gehören befristete oder geringfügige Beschäftigung, Teilzeitarbeit sowie Zeitarbeit. Während die Zahl der Erwerbstätigen in sogenannten Normalarbeitsverhältnissen von 1997 bis 2007 um 1,5 Millionen gesunken ist, stieg die Anzahl der Personen in neuen oder atypischen Beschäftigungsformen in diesem Zeitraum um 2,6 Millionen an. Insgesamt ergibt sich für alle abhängig Beschäftigten eine Zunahme um 1,1 Millionen. Dies sind wichtige Ergebnisse einer im September 2008 vorgestellten Untersuchung des Statistischen Bundesamt (Destatis), die sich auf die Gruppe der abhängig Beschäftigten im Erwerbsalter von 15 bis 64 Jahren, soweit sie nicht in Bildung oder Ausbildung sind, bezieht.

Beschäftigungszuwachs vor allem wegen atypische Beschäftigung – Normalarbeitsverhältnis dominiert weiterhin - Zeitarbeit wächst besonders dynamisch - Anteil der Frauen mehr als zweieinhalbmal so groß wie der der Männer - Am häufigsten betroffen von atypischer Beschäftigung sind junge Menschen - Stark  betroffen sind auch gering Qualifizierte

Zum Download der Ausgabe 173-10/2008